Das richtige Konzept für die gelungene Unternehmens- und Vermögensnachfolge
Der PSP-Ansatz

Der Generationswechsel im Unternehmen ist eine anspruchsvolle und vielschichtige Querschnittsaufgabe. PSP ist hierfür als Berater und Begleiter für Unternehmerfamilien bestens aufgestellt. Dies resultiert nicht nur aus unserer langjährigen Erfahrung. Wir sind aus Überzeugung fachlich interdisziplinär aufgestellt – Steuerberatung, Rechtsberatung, Wirtschaftsprüfung und Family Office.

Die Interdisziplinarität von PSP gewährleistet die erforderliche Sachkompetenz und Expertise für die vielfältigen schwierigen fachlichen Fragestellungen bei der Unternehmens- und Vermögensnachfolge. Gleichzeitig ermöglicht unsere Struktur als eine auf personelle Kontinuität ausgelegte mittelständische Sozietät einen offenen, ehrlichen und vertrauensvollen Dialog mit unseren Mandanten, der auch die außerhalb der unmittelbaren Sachthemen liegenden sensiblen und menschlichen Aspekte umfasst.

Das auf die Individualität jeder Situation ausgerichtete Beratungsverständnis und die Beraterpersönlichkeit sind entscheidend für den Erfolg eines „Unternehmen – und Vermögensnachfolgekonzeptes“. Unser Selbstverständnis als partnerschaftliche Sozietät lautet deshalb aus Überzeugung: „So groß wie nötig, so klein wie möglich“.

Als mittelständisch geprägte Sozietät verstehen wir die Besonderheiten von eigentümergeführten Unternehmen undihrer dahinterstehenden Unternehmerfamilien. Wir sprechen ihre ganz persönliche Sprache. Ein singulär orientierter Beratungsansatz, der lediglich auf einen Themenbereich fokussiert ist, reicht meist nicht aus. Es müssen vielmehr rechtliche, steuerliche, betriebswirtschaftliche, unternehmerische und emotionale Faktoren in einem stimmigen Gesamtkonzept in Einklang gebracht werden.

Oberste Richtschnur sind dabei die Wünsche des Unternehmers und seiner Familie für sich persönlich und das Unternehmen. Hierauf aufbauend basiert das Beratungsverständnis von PSP in der Nachfolgeberatung auf den nachfolgenden Grundsätzen:

Der emotionale Faktor als integraler Bestandteil einer Nachfolgeregelung 

Nachfolgeprojekte sind durch anspruchsvolle steuerliche und rechtliche Fragestellungen gekennzeichnet. Eine gelungene Nachfolgeregelung kann jedoch nur gelingen, wenn gleichzeitig der menschliche Faktor Berücksichtigung findet. Als Berater von Unternehmerfamilien bedarf es einer entsprechenden Sensibilität. Denn neben den sachlichen Faktoren geht es um persönliche Ziele, Wünsche, Erwartungen, aber auch bisweilen um Ängste sowie die unterschiedlichen Rollen der einzelnen Familienmitglieder und ihre Verbundenheit mit dem Unternehmen.

Gerade bei einem größeren Gesellschafterkreis mit mehreren Familienstämmen muss es Ziel sein, ein gemeinsames Werteverständnis zu erarbeiten, das von allen Familienmit-gliedern geteilt wird. Dieser gemeinsame Wertekanon kann durch ein situationsgerechtes Regelwerk im Sinne einer Family Governance – mündend in einer Familienstrategie –  abgesichert werden, die auch Mechanismen für etwaige, nie ganz auszuschließende Konfliktsituationen beinhaltet.

Die erfolgreiche Nachfolgeberatung gründet somit in einem hohen, wechselseitigen Vertrauensverhältnis zwischen uns als Beratern und den Mitgliedern der Unternehmerfamilie.

Als erfahrene Berater haben wir Unternehmensnachfolgeprozesse vielfach begleitet und moderiert. Uns freut besonders, dass die singuläre Beauftragung anlässlich des Generationswechsels oftmals in einer sehr vertrauensvollen langfristigen Verbundenheit mit der Unternehmerfamilie mündet und wir als dauerhafte Ansprechpartner für alle Familienmitglieder akzeptiert sind.

Nachfolgeregelung als fachliche Querschnittsaufgabe

Die Umsetzung eines Nachfolgekonzeptes lässt sich meist nicht auf den Aspekt der Erarbeitung eines punktuellen Übergabevertrages oder Unternehmertestamentes reduzieren. Es bedarf vielmehr eines stimmigen rechtlichen und steuerlichen Gesamtkonzeptes.

Das beste Unternehmertestament ist nicht viel wert, wenn die Nachfolgeklausel im Gesellschaftsvertrag hierauf nicht abgestimmt ist. Die gefundene personelle Nachfolge im Betrieb scheitert, wenn es infolge von (vererblichen) Pflichtteilsansprüchen oder wegen fehlender Eheverträge zu existenzbedrohenden Zerschlagungsrisiken kommt.

Rechtliche, steuerliche und betriebswirtschaftliche Fragestellungen müssen aufeinander abgestimmt gelöst werden. Wichtige Aspekte einer Nachfolgeregelung umfassen regelmäßig:

  • Möglichst klare Trennung des Privatvermögensbereichs und des Unternehmens;
  • Steueroptimierte Übertragungs- und Unternehmensstruktur;
  • Situationsgerechte Gesellschaftsverträge;
  • Situationsgerechte Übertragungsverträge;
  • Rechtssichere Dienst- und Anstellungsverträge von Familienmitgliedern;
  • Vorsorge im Privatbereich durch: Testamente, Pflichtteilsverzichte, Vorsorgevollmachten, Eheverträge;
  • Zukunftssichere Struktur des Privatvermögens;
  • Finanzielle Absicherung der Familienmitglieder.

Nachfolgeregelung als Chance für eine grundsätzliche Bestandsaufnahme

Eine Unternehmensübergabe eröffnet gleichzeitig die Chance, auch die strukturelle Ausrichtung des Unternehmens und dessen Zukunftsfähigkeit einer kritischen Überprüfung zu unterziehen. Ein immer größer werdender Gesellschafterkreis gibt beispielweise Anlass, über eine Änderung der Rechtsform nachzudenken. Vielleicht eröffnet eine Holdingstruktur Vorteile für eine zukünftig bessere Marktpositionierung des Unternehmens und die finanzielle Absicherung der Unternehmerfamilie. 

Im Idealfall verknüpfen sich komplementär die persönliche Familienstrategie mit der langfristigen Unternehmensstrategie. Ziel muss es sein, eine Gesamtstrategie zu entwickeln, die sich aus den Elementen „Unternehmensstrategie“, „Familienstrategie“ und „Eigentums- und Vermögensstrategie“ zusammensetzt sowie deren konkrete Umsetzung.

Nachfolgeregelung als dauerhafte Aufgabe

Die Unternehmensnachfolge sollte Bestandteil eines umfassenden und langfristigen Unternehmenssicherungskonzeptes sein. Es sollte deshalb zur Vermeidung von nie ausschließbaren, unvorhergesehenen Übertragungskonstellationen vertragliche Risikovorsorgemaßnahmen umfassen (Bsp.: Auch oder gerade der Junior-Unternehmer braucht ein Testament, um ungewollte Gesellschafterkonstellationen im Falle des unerwarteten Versterbens des Nachfolgers zu verhindern).

Von besonderer Bedeutung ist jedoch die kontinuierliche Überprüfung der zwischen den Gesellschaftern getroffenen Abreden dahingehend, ob sie noch im Einklang mit den sich verändernden sachlichen und persönlichen Gegebenheiten stehen oder angepasst werden müssen. Sachlicher Änderungsbedarf kann sich aus einer sich wandelnden Gesetzgebung ergeben, aber auch durch die Änderung der familiären Verhältnisse ( z. B. die Kinder werden volljährig, Scheidung, Zukauf weiterer Unternehmen, betriebliche Umstrukturierungen).

Das von der Familie verabschiedete Konzept für die Nachfolge, die getroffenen vertraglichen Abreden, die Familienstrategie und Family Governance sollten deshalb in regelmäßigen Abständen überprüft und eventuell angepasst werden. Unternehmensnachfolge als Bestandteil der Unternehmenssicherung ist damit eine permanente Aufgabe, aber mit jeweils unterschiedlichen Akzenten und zeitlichem Aufwand für die Beteiligten. 

Die „Unternehmens- und Vermögensnachfolgeberatung“ ist seit vielen Jahren ein Schwerpunkt der Beratungstätigkeit von Peters, Schönberger & Partner (PSP). Wir haben in der Vergangenheit eine Vielzahl von Unternehmerfamilien und Familienunternehmen unterschiedlichster Größe und aus verschiedenen Branchen bei der
Erarbeitung und der Umsetzung von Nachfolgekonzepten erfolgreich beraten. In den Bereichen Nachfolgeplanung, Family Office und Stiftungen zählt PSP zu einer der renommiertesten Kanzleien in Deutschland. Dies wird uns regelmäßig von unabhängiger Seite bestätigt – so unter anderem im aktuellen JUVE Handbuch für Wirtschaftskanzleien.

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