Neufassung des IDW RS HFA 11
IDW RS HFA 11 n. F. - Bilanzierung entgeltlich erworbener Software beim Anwender

Am 27.12.2017 hat der Hauptfachausschuss des IDW die Verabschiedung der neu gefassten IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Bilanzierung entgeltlich erworbener Software beim Anwender (IDW RS HFA 11 n. F.) bekannt gegeben.

Mit der Neufassung erfolgt vor allem eine punktuelle Anpassung der Verlautbarung an den Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 24: Immaterielle Vermögensgegenstände im Konzernabschluss (DRS 24). 

Betroffen ist die bilanzielle Behandlung von Aufwendungen für die Erweiterung oder eine über den ursprünglichen Zustand hinausgehende wesentliche Verbesserung (Modifikation) von Software. Entsprechend dem Grundsatz der Ansatzstetigkeit bestimmt sich die bilanzielle Behandlung dieser Aufwendungen nach der Behandlung der Aufwendungen für die Anschaffung oder Herstellung der ursprünglichen, der Modifikation unterliegenden Software. Dies geschieht dabei unabhängig davon, ob das wirtschaftliche Risiko einer erfolgreichen Realisierung der Modifikation beim Softwareanwender oder bei einem Dritten liegt. 

Die Neufassung der Stellungnahme ist erstmals verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 31.12.2017 beginnen. Eine frühere Anwendung ist aber zulässig, sofern die Regelungen vollständig beachtet werden.

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