Neufassung des IDW RS HFA 31
IDW RS HFA 31 n. F. - Aktivierung von Herstellungskosten

Am 27.12.2017 hat der Hauptfachausschuss des IDW die Verabschiedung der neu gefassten IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Aktivierung von Herstellungskosten (IDW RS HFA 31 n. F.) bekannt gegeben.

Mit der Neufassung erfolgt vor allem eine punktuelle Anpassung der Verlautbarung an den Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 24: Immaterielle Vermögensgegenstände im Konzernabschluss (DRS 24). 

Gemäß IDW RS HFA 31 n. F. (Aktivierung von Herstellungskosten) können demnach künftig die vor dem Abschlussstichtag angefallenen Aufwendungen für Vorbereitungshandlungen, die bisher nicht aktivierbar waren, da der betreffende Vermögensgegenstand (noch) nicht hinreichend konkretisiert war, auch in nachfolgenden Perioden nicht mehr vereinfachend (nach-)erfasst werden.

Die Neufassung der Stellungnahme ist erstmals verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 31.12.2017 beginnen. Eine frühere Anwendung ist aber zulässig, sofern die Regelungen vollständig beachtet werden. Die Neuregelung ist nur prospektiv anzuwenden. Bis zum Erstanwendungszeitpunkt aktivierte Vermögensgegenstände dürfen weiterhin nach den bisherigen Regelungen des IDW RS HFA 31 a. F. zur Aktivierung von Herstellungskosten bilanziert werden.

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