Italien hofft auf Steuermehreinnahmen in Milliardenhöhe
Wie die elektronische Rechnung derzeit die Umsatzsteuer revolutioniert

Mit der verpflichtenden Einführung der elektronischen Rechnung geht Italien konsequent den Weg in Richtung „Clearance-System“. Auch wenn es sich dabei um eine reine Binnenlösung handelt, die grenzüberschreitende Betrugskonstruktionen ausnimmt, ergeben sich aus dem Systemwechsel dennoch erhebliche Vorteile für den Fiskus und die Wirtschaft gleichermaßen.

Von der deutschen steuerlichen Öffentlichkeit fast unbemerkt, hat Italien zum 1. Januar 2019 flächendeckend und verpflichtend die elektronische Rechnung eingeführt. Ab diesem Zeitpunkt wird es keinen Vorsteuerabzug mehr aus bloßen Papierrechnungen bzw. solchen Rechnungen geben, die nicht dem geforderten einheitlichen Datenformat entsprechen. Hintergrund dieses Vorhabens ist der in Europa immer weiter um sich greifende Umsatzsteuerbetrug, den Italien damit in den Griff bekommen möchte. Entsprechend sieht der italienische Haushalt auch Mehreinnahmen in Höhe von 6 Mrd. EURO vor, welche alleine wegen der neuen Verpflichtung zur elektronischen Rechnungstellung in die Staatskassen gespült werden sollen. 

Doch was geschieht derzeit in Italien konkret? In diesem Fachartikel gibt Steuer-Experte Stefan Groß einen Überblick über die italienischen Steuerregelungen ab 1. Januar 2019.

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