GoBD 2.0
Kommentierung der geplanten Neufassung

Nach fast vier Jahren hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) nun seinen „Entwurf einer Neufassung“ der GoBD vorgelegt. Mit den zum Teil weitreichenden Änderungen, die z. B. innovative Prozesse wie das Mobile Scannen betreffen, stellt die Novellierung der GoBD einen deutlichen Zugewinn an Rechtssicherheit und Klarheit für die Unternehmenspraxis dar. Nähere Informationen zu den Änderungen der GoBD und den daraus resultierenden Konsequenzen für die Unternehmenspraxis stellen wir Ihnen im aktuellen Fachartikel „GoBD 2.0: Kommentierung der geplanten Neufassung“ von Steuer-Experte und PSP-Partner Stefan Groß zur Verfügung.

Mit Erscheinen der Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) am 14. November 2014 hatte die Finanzverwaltung in Aussicht gestellt, diese regelmäßig zu aktualisieren und an den neuesten Stand der Technik anzupassen. Nach fast vier Jahren GoBD wurde vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) nun der Entwurf einer Neufassung (nachfolgend auch „GoBD(neu)“) vorgelegt, worüber innovative Prozesse wie das „Mobile-Scannen“ legitimiert oder technische Migrationen deutlich vereinfacht werden sollen. 

Die wichtigsten Neuerungen der GoBD umfassen:

  • Das Fotografieren von Belegen durch mobile Endgeräte (Mobiles Scannen) wird dem stationären Scanvorgang gleichgestellt
  • Zulässigkeit der bildlichen Erfassung durch mobile Endgeräte im Ausland
  • Das Verbringen von Papierbelegen ins Ausland mit anschließender Digitalisierung ist zulässig
  • Unter bestimmten Voraussetzung ist die Aufbewahrung einer Konvertierung ausreichend und es bedarf nicht weiter der Aufbewahrung der Ursprungsversion
  • Cloud-Systeme werden explizit in den Anwendungsbereich der GoBD einbezogen
  • Änderungen an einer Verfahrensdokumentation müssen historisch nachvollziehbar sein

Eine erste Einschätzung, was das im Detail für die zukünftige Unternehmenspraxis bedeutet, gibt Steuer-Experte Stefan Groß im aktuellen FachbeitragGoBD 2.0 – Kommentierung der geplanten Neufassung“.

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